„Einmal um Block heißt einmal um Block und nicht mit 100 über die Autobahn!" Detlev „Delle" Quandt hatte seine Prinzipien. Im wahren Leben wie auch als Hauptprotagonist in „Die Abfahrer" (1978) und „Jede Menge Kohle" (1981). In beiden Streifen des Filmemachers Adolf Winkelmann spielte Quandt das, was er am besten konnte: sich selbst...
Er machte mattschwarze Fahrzeuge salonfähig, gab der Vanner-Szene das Gefühl alles richtig gemacht zu haben und hat trotz seines tonnenschweren Körperschmucks bis heute keine Haltungsschäden: Mr. T war für uns alle immer der Größte. Doch jeder macht einmal Fehler. Keine Ahnung was den schwarzen Hünen, der einst sogar Rocky in der Hinrunde umboxte und als Einziger auf der Welt mit einem 83er GMC Vandura G-1500 sauber driften konnte, damals ritt - wahrscheinlich war er verliebt. Motoraver hofft, dass auch Ihr Eure Mutti ganz doll lieb habt. Deshalb Tennissocken hochziehen, Soundsystem aufdrehen und zuhören wie sich eine Legende selbst demontiert...
Mit Finishing Moves wie den Piledriver oder den Last Ride, catchte sich der Totengräber aus Texas ganz nach oben, in die Herzen der Fans und jetzt sogar auf Garagentore. Welch eine Bilderbuchkarriere!
Ist ja auch mal was anderes, als sich Micky Mäuse, Tomaten oder Dampflokomotiven auf den überdachten Spießerparkplatz aus Waschbeton zu malen...
Den Meisten dürfte Country-Musiker Jerry Reed besser als Cledus "Schneemann" Snow bekannt gewesen sein. An der Seite von Burt "Bandit" Reynolds, schmuggelte er 1977 in "Das ausgekochte Schlitzohr" (Alternativtitel: "Das Gesetz kann mich mal") 400 Kisten Bier von Texas nach Georgia. Mit Basset-Rüde Gottfried auf dem Beifahrersitz und einer Hand am Funkgerät, lehrte er am Steuer seines 73er Kenworth Millionen von kleinen Jungs bereits früh den einzig richtigen Umgang mit der Polizei...
Mike Hailwood war einer der ganz Großen des internationalen Motorradrennsports, dessen Name auch heutzutage bei keiner Diskussion fehlt. Nicht umsonst erhielt er bereits zu seiner aktiven Zeit den Spitznamen "Mike The Bike". Mit seinem ewigen Kontrahenten Giacomo Agostini lieferte er sich in den 60ern heißeste Duelle um die Krone, machte MV Augusta unsterblich und brachte die Japaner von Honda endlich aufs Treppchen. Neben Motorradrennen war er kurzzzeitig in --->
Eines der bestgehütetsten Geheimnisse des amerikanischen Motorsports ist eng mit dem Namen Steve McQueen verbunden. Wer würde schon vermuten, dass einer der größten Filmstars seiner Zeit beim Klassenfeind Rennen fahren würde? Aber fangen wir von vorn an:
Steve McQueen´s Affinität für alles, was nach Öl stank und Benzin verbrannte, dürfte ja nun dem letzten Hinterwäldler bekannt sein. Auch, dass Steves beeindruckende Techniksammlung vom 911er Porsche über einen GMC Pick Up bis zu Flugzeugen (eher weniger) und Motorrädern (eher mehr) reichte, ist ein ...
„Feminismus existiert nur, um häßliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren.“ Charles Bukowski
Kaum ein anderer Autor hätte sich in der Hochphase der Emanzipation Mitte der 70er Jahre mit einem solchen Statement an die Öffentlichkeit getraut. Charles Bukowski war das scheißegal. Denn da, wo der gebürtige Deutsche herkam, ging es nicht um gesellschaftliche Stellung und Chancengleichheit. In den Slums der amerikanischen Ostküste ging es ums nackte Überleben.
Für ältere Leser und Rennzirkus-Fans ist er DER Rennfahrer schlechthin - Jo Siffert . Noch heute gilt er als einer der zehn besten Rennfahrer aller Zeiten - obwohl er lediglich zwei Grand-Prix-Siege errungen hat. Vom Tellerwäscher zum nonchalanten Formel 1-Superstar: Der vermeintlich amerikanische Traum passierte in den 60ern in der Schweiz.
Antriebslos? Profilneurose nach Burnout-Syndrom? Speedsüchtige Vollgasjunkies können ihr Schleudertrauma nach erfolglosem Driftversuch bei Dr. Bleifuss in Oberhausen vertrauensvoll behandeln lassen. Wegen der Härtefallregelung wird haftpflichtversicherten Patienten mit mehr als 5 Litern Hubraum ohne Kat die Praxisgebühr in Form eines D&W-Gutscheines rückerstattet. Parkplätze vor der Tür.
..Snowboarder, Downhiller, Motocrosser, Autofreak- liebt Cadillacs, die Geschwindigkeit, den Erfolg und das Geld. Er ist verrückt nach Leistung und dabei denkbar rücksichtslos gegen sich und andere. Was ihn berührt, lässt er sich auf den Körper tätowieren und weil er so unglaublich vielseitig ist, steht dem Tätowierer seines Vertrauens nur noch wenig freie Hautfläche auf dem 33 jährigen Extrem-Sportler zur Verfügung. Die meisten seiner Tattoos haben irgendwas mit seiner Leidenschaft für amerikanische Straßenkreuzer zu tun. Selbst die Seriennummer seines Cadillacmotors wurde auf diese Weise verewigt.
Den ganzen Artikel aus dem bereits vergriffenen Motoraver Magazine No.3 gibt es exklusiv und in voller Länge hier.