Der Schwede fährt am liebsten Volvo – wer jetzt an gemütlich durch die weite Landschaft gondelnde Opas in dunkelgrünen Kombis denkt, liegt zwar grundsätzlich nicht ganz falsch, in diesem Fall aber schon. Der formschöne Buckel-Volvo, gesichtet im mittelschwedischen Karlstad, sieht da schon eher aus wie die nordische Variante vom General Lee bei den Dukes of Hazzard. Man stelle sich diese Gefährt vor, wie es durch die dichten Wälder Värmlands düst, mit illegaler Ladung über Schotterpisten und auf der Dauerflucht vor den strengen Gesetzeshütern…
Weit gefehlt, denn offiziell als straßentauglich zugelassen, steht der zur Schnapspritsche umfunktionierte Volvo 544 brav im städtischen Wohngebiet. Und auf der Ladefläche stapeln sich nicht etwa die Flaschen mit selbstgebranntem Fusel, nein, nur eine leere Fantaflasche und ein bisschen Laub zieren die Heckansicht der Marke „Eigenbau“. Das Warndreieck sollte einem allerdings zu denken geben!
Diese gekürzten Volvos gibbet es in Schweden zu hunderten. Hat nen gesetzlichen Hintergrund: bis zu einer bestimmten Länge gibt es für motorisierte Fahrzeuge eine Sonderregelung, sodass damit auch schon jüngere Fahrer (ab 16) mit auf öffentlichen Straßen unterwegs sein dürfen. Schnarch.
Nich wirklich so neu...
by: doktor () on 20-12-2007 18:08